Entstehungsgeschichte des Fördervereins

Sudan-Gepard

Im Jahre 1904 errichtete der Verein "Vogelfreund e.V." auf einem von der Stadt erworbenen Gelände einen Heimattiergarten, den die Stadt am 03.09.1920 in eigene Regie übernahm.

Unter der Initiative des damaligen Zoodirektors und langjährigen Geschäftsführers Dr. Spengler wurde am 11.Dezember 1975 der Verein "Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V." zur ideellen und materiellen Unterstützung des Zoos gegründet. Aufgrund der ständig wachsenden finanziellen Notlage öffentlicher Kassen war die Übernahme von Investitionen durch unseren Verein mehr als geboten. So investierten wir bisher 2,5 Mio. € u. a. für nachstehende Maßnahmen:

2011

Fertigstellung der Anlage für Sibirische Tiger und Baubeginn der Dromedaranlage (Erweiterungsgelände Wiese am Fort).

2010

Beschaffung eines Brennstempels für die Zoobeschilderung. Kauf eines Besucherterminals für die Pinguinanlage (auf Grund technischer Probleme bei der Installation der Filme erfolgte die Inbetriebnahme erst am 22.12.2011).

2009

Mit der Übernahme der Tierpatenschaften in die Verantwortung des Freundeskreises entsteht ein neuer Flyer. Neubau je eines Stallgebäudes für Watussi-Rinder und Luchse. Im Oktober Beginn der Umbauarbeiten des Bärengeheges zu einer Tigeranlage.

2008

Am 03.08. stirbt Frau Wilhelmine Krumm und hinterläßt eine beträchtliche Erbschaft.

2007

Generalsanierung der Anlage für Humboldt-Pinguine - vergesellschaftet mit Dampfschiffenten. Die Anlage entsteht nach realen Vorbildern der chilenischen Küste. Es werden ausschließlich Materialien aus den heimischen Wäldern verbaut.

2006

Im Frühsommer konnte ein Pärchen Sudan-Geparden sein neues Zuhause in Landau beziehen. Die Neuausstattung der Anlage übernahm unser Verein.

2005

Bauherrenschaft für die Arten- und Tierschutzschule Landau.

2004

Nun ist der Weg frei für die Errichtung der Afrika-Savanne (Erbschaft: Ehepaar Semrau). Noch vor der offiziellen Inbetriebnahme bietet die Baustelle Kulisse für die Aufführung "König der Löwen" anläßlich des 100-jährigen Zoobestehens.

2003

Im Laufe des Jahres entstand ein neuer Zooführer, der im Januar 2004 der Öffentlichkeit präsentiert werden kann. Damit das nächste Bauprojekt 2004 in Angriff genommen werden kann, müssen die Pinselohrschweine zu den Watussi-Rindern umziehen. Der Verein errichtet dafür ein Schweinehaus.

2001

Engagement mit jährlich 2.500,- EUR in folgenden Artenschutzprojekten:

  1. Artenschutz und Umweltbildung in Ghana und der Elfenbeinküste, Projekt: Schutz der Roloway-Meerkatzen und Weißscheitelmangaben, Partner: West African Primate Conservation Action e.V. - WAPCA
  2. Umweltbildung und Artenschutz in Dschibuti, Partner: Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. - ZGAP
  3. Artenschutz auf den Philippinen, Projekt: Schutz des Prinz-Alfred-Hirsches, Partner: Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. - ZGAP
  4. Schutz des Blauaugenibis auf Madagaskar, Projekt: Perschke-Voronosy, Partner: Stiftung Artenschutz
  5. Artenschutz in Chile, Projekt: Internationaler Schutz der Humboldtpinguine, Partner: Sphenisco - Schutz des Humboldt-Pinguins e.V.
  6. In Zusammenarbeit mit der Stadtholding Landau, WAZA-Projekt Nr. 08029 - Waldschutz als Beitrag zum Klima- und Biodiversitätsschutz auf den Philippinen, Partner: Katala Foundation, Palawan, Philippinen.

2000

Logischerweise mußten nun auch die Außenanlagen der Kleinaffen wesentlich vergrößert werden. Der dabei hinderliche Spielplatz wurde verlegt und mit neuen Spielgeräten und einem Kiosk ausgestattet.

1999

Nachdem der bisher genutzte Büroraum einer anderweitigen Verwendung zugeführt wurde, haben wir am Zooeingang zwei Bürocontainer als Geschäftsstelle errichet. Im Warmhaus entstehen neue Innenanlagen für die Kleinaffen.

1998

Ein vom Freundeskreis finanzierter Generalausbauplan stellt erste Weichen für die weitere Entwicklung des Gartens; politische Signale folgen.

1997

Im Warmhaus entsteht eine Landschaftsanlage für Kaimane.

1994

Für die neugegründete Zooschule übernahmen wir die Ausstattung. Dringend erforderliche Winterquartiere für Vögel entstanden hinter der Vogelflughalle. Aufgrund der guten Resonanz der Kunstausstellung erwarben wir die Bronzeplastik „Wisent“ (Bildhauerin: Gudrun Kunstmann), die sich seither zum Liebling der Kinder entwickelt hat.

1993

Nachdem der Zoo nach jahrelangen Verhandlungen endlich nach Norden erweitert und seine Größe damit fast verdoppelt wurde, entstand auf der neuen Fläche inmitten der historischen Fortanlage mit 7.000 m² eine der größten Naturfreianlagen für Braunbären.

1990

Durch eine großherzige Spende wird uns der Bau der Löfflervoliere ermöglicht. Anstelle des Pony- und Eselgeheges entsteht ein Turnkäfig für Gibbons (Erbschaft: Weinig).

1987

Zweite Erweiterung der Pinguinanlage. Unsere bisher ausschließlich auf Betonboden gehaltenen Schimpansen erhalten eine großzügig gestaltete Außenanlage mit Naturboden.

1986

Umbau der Robbenanlage mit Felskulisse.

1985

Errichtung der Anlage für Totenkopfäffchen (Erbschaft: Wally Fischer). Bau einer Luchsanlage, Druck von Faltprospekten.östlicher Kronenkranich

1984

Um von der öffentlichen Wasserversorgung unabhängig zu werden, führen wir auf dem Zoogelände Versuchsbohrungen durch. Leider finden wir nur Schwefelwasseradern.

1983

Erste Erweiterung der Pinguinanlage.

1982

Umbau des ehemals für Pflanzenaustellungen genutzten Gewächshauses in eine begehbare Vogelfreiflughalle.

1981

Zuschüsse für die Erweiterung der Wolfsanlage (heute östliche Kronenkraniche) und Kleinbärenanlage (heute Luchse), Kauf eines Paares Weißhandgibbons

1980

Zur Verbesserung der Vogelhaltung übernehmen wir die Erweiterung des Emustalles sowie die Errichtung von Vogelvolieren und des Vogelhauses auf der Flamingowiese.

1979

Zum 75-jährigen Bestehen des Zoos Übergabe des Ziegenstalles im Streichelzoo. Zahlreiche weitere Tiergeschenke (Sichler, Mähnenrobben, Pinguine) folgen.

1978

Der Verein finanziert die Herausgabe des 1. Zooführers; das Papageienhaus erhält einen Gasanschluß.

1976

Für den Neubau des Raubtierhauses leistet der Verein einen einmaligen Zuschuß und faßt gleichzeitig den Beschluß, alle Baumaßnahmen künftig nur noch in Eigenregie durchzuführen.

11.12.1975
Gründungsversammlung des "Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V."